Der Toyota C-HR auf einen Blick

Der Toyota C-HR ist ein Crossover-SUV, das sich zwischen Coupé und SUV bewegt. Mit seinem auffälligen Design setzt er Akzente im deutschen Straßenbild. Dafür gibt er sich reduziert bei der Motorisierung: Nur zwei Motorvarianten sind zu haben, darunter – je nach Generation – ein oder zwei Hybride. Toyota betont hier vor allem den Fahrspaß und das agile Fahrwerk, aber der herausragendste Charakterzug des Antriebs ist seine Sparsamkeit. Dafür zeigt sich der C-HR beim Infotainment und der Connectivity sowie einer umfangreichen Ausstattung alles andere als geizig

Das solltest du zum Toyota C-HR wissen

Das Crossover-SUV ist seit 2017 in Deutschland zu haben. Produziert wird es für Europa im türkischen Adapazarı. Sehr schnell hat sich der C-HR in unseren Breiten eine Fangemeinde erobert. Ursprünglich wollte Toyota 100.000 Exemplare pro Jahr nach Europa verschiffen, das musste schnell nach oben korrigiert werden. 2020 erstmals überarbeitet, soll 2023 die ganz neue, zweite Generation kommen. Eine Konzeptstudie sorgt schon jetzt für Aufsehen, allein durchs Aussehen: Noch stärker auf geometrische Grundformen reduziert, dadurch noch kantiger und futuristischer wirkend, befindet sich der neue Toyota C-HR mit dem Namenszusatz „Prologue“ gerade im Landeanflug auf die Erde und wird als Hybrid und Plug-in-Hybrid erscheinen. Das Kürzel C-HR steht übrigens für „Coupé High Rider“. Wenn da kein Cowboy-Feeling aufkommt.

Ein Crossover-SUV wie für dich gemacht: der Toyota C-HR

Du magst geländegängige Autos mit hoher Sitzposition, fährst aber zugleich auf sportliche Optik ab? Oder andersherum: Du bist Coupé-Fan, sitzt aber gern ein bisschen höher? Bist hauptsächlich in der Stadt unterwegs? Und auf deiner Geburtstagstorte brennen noch nicht so viele Kerzen? Wenn du jetzt mehrmals genickt hast und außerdem etwas für den Einfallsreichtum japanischer Autobauer übrig hast … Du stehst sogar auf Anime und Manga? Dann nichts wie rein in den Toyota C-HR.

Unübersehbar anders

„Designt, um aufzufallen“, sagt Toyota selbst über den C-HR. Und das ist den Designern hervorragend gelungen. Viele Ecken, Kanten und Falten lassen die scharfen Konturen des C-HR aus der Masse herausstechen. Allein schon die Front: Die hoch aufgestellten Knicke im Blech über den listig nach hinten gezogenen, serienmäßigen LED-Augen lassen den Wagen doch glatt etwas bockig erscheinen. Dazu sehr markant: die Einschnitte links und rechts der Frontschürze. Und so geht das weiter bis zum Heck. Ob Motorhaube, ob Radhäuser, ob Kofferraumdeckel: Alles ist so stark profiliert ausgeformt, dass man meinen könnte, dieser Japaner müsste vor lauter Muskelkraft schier explodieren.
Toyota C-HR design

Harte Schale, reicher Kern: die inneren Werte des Toyota C-HR

So bissig der C-HR auch aussieht, innen umhüllt er dich mit Komfort. Du hast einen super Überblick, du hast sportliche Sitze, du hast erlesene Materialien. Alles auch noch sehr gut verarbeitet. Apropos Sitze: Sieh zu, dass dir keiner den Platz auf den Vordersitzen streitig macht. Oben schmal, unten breit mit gutem Seitenhalt: Da sitzt du schön komfortabel. Im hochwertigen Cockpit mit dem coolen blauen Leuchtband spielt sich dank modernem Infotainment einiges ab. Das Multimedia-Audiosystem kannst du ganz intuitiv bedienen. Und mit der eleganten Ambientebeleuchtung zauberst du immer die richtige Stimmung.

Für Raum-Fahrer

Toyota C-HR der Platz
Das Raumgefühl im C-HR kurz zusammengefasst: Nehmt alle Platz, es gibt genug davon. Kopffreiheit hast du vorn wie hinten – sollte man nicht meinen, wenn man bedenkt, dass der Toyota mit nur 1,56 Metern Höhe für einen „High Rider“ eher low ist und die Dachlinie auch noch nach hinten abfällt. Wurde aber von ausgewachsenen Menschen getestet und für gut befunden. Auch in der Breite ist hinten fast genauso viel Platz wie vorne. Am Kofferraum merkt man dann doch, dass dieser Japaner mit seiner knackigen Rückseite auch ein Coupé ist: Nur 377 Liter gehen rein – für dieses Segment eher bescheiden. Größere Brocken bekommst du bequem unter, wenn du die Rückbank umklappst und so den Laderaum auf 1.160 Liter erweiterst.

Die Herzen des Exzentrikers

Wie schon gesagt, gab es für den Toyota C-HR nur zwei Motoren im Angebot, einen Benziner und einen Hybrid. Zu wenig? Fast schon zu viel, möchte man meinen, denn 75 bis 85% aller Käufer entschieden sich sowieso für den Hybrid. Aus gutem Grund: Er ist mit 3,8 Litern auf 100 km supersparsam – und mit nur 86 g/km CO2 auch klimafreundlich. Bis zu 50% der Zeit kann er im Stadtverkehr rein elektrisch fahren. Dabei kann man über die Systemleistung von 122 PS nicht meckern. Die Alternative bestand aus einem reinen Benziner mit 116 PS und 5,9 Litern Verbrauch, was sich in 135 g/km CO2 niederschlug. Dieser nicht mehrheitsfähige Otto wurde 2020 aus dem Programm gekickt und durch einen weiteren Hybrid ersetzt: stark und genügsam zugleich, mit 184 PS Systemleistung und einem Verbrauch von 4 Litern.
Tachometer des Toyota C-HRs

Sicherheit serienmäßig


Im Toyota C-HR fährt die Sicherheit mit. Serienmäßig schützen dich und deine Passagiere sieben Airbags samt Knieairbag für die fahrende Person. Außerdem ist ab 2017 das Safety-Sense-System immer mit an Bord, das sechs Sicherheitstechnologien umfasst, darunter ein Kollisionswarner mit Fußgängererkennung, ein Spurwechselwarner und ein Fernlichtassistent. Die Rückfahrkamera, ab Flow mit enthalten, gleicht den Effekt der hohen, schmalen Heckscheibe ganz gut aus. Wählst du Business Edition oder Team Deutschland, hast du zusätzlich einen Toter-Winkel-Warner und einen Rückfahrassistenten mit dabei. Die Experten von Euro NCAP belohnen dieses Engagement 2017 mit fünf von fünf Sicherheits-Sternen für den Toyota C-HR. Dabei wird die Sicherheit für die erwachsenen Drinsitzenden mit 95% besonders gut bewertet.

Ausstattungslinien und innovative Technologien

Beim Toyota C-HR kannst du aus fünf Ausstattungslinien wählen. Schon in der günstigsten Variante, Flow, bekommst du einige Bonbons. Beispielsweise 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, LED-Scheinwerfer und das Multimedia-Audiosystem Toyota Touch. Die Business Edition zeigt, wie sich Toyota Geschäftsleute vorstellt: gut vernetzt mit Smartphone-Integration über Apple CarPlay und AndroidAuto sowie mit perfektem Überblick dank LED-Scheinwerfern und Rückfahrkamera.

Das Team Deutschland – so heißt die dritte Linie – braucht natürlich eine stark getönte Heckscheibe, um sich auch bei starkem Fan-Andrang etwas Privatsphäre zu gönnen, und neben derselben Smartphone-Integration auch noch Toyota Smart Connect mit Cloud-Navigation, weil man ja am Austragungsort des nächsten Spiels mit cloudbasierten Karten-Updates und Echtzeit-Verkehrsinformationen entspannt ankommen will.

In der Linie Lounge bringen dich LED-Scheinwerfer mit Kurvenlicht gut um die Ecke, die 2-Zonen-Klimaautomatik sorgt für angenehme Temperaturen und das JBL-Soundsystem mit neun Lautsprechern lässt dich Lounge-Feeling genießen. Schließlich noch GR Sport: Hier erfreuen 19-Zoll-Leichtmetallfelgen, schwarze Designelemente und besondere Heckleuchten das Auge, innen platzierst du dich sportlich auf Leder-Alcantara-Polster.
Der Kofferraum eines Toyota C-HR

Toyota C-HR Preise – damit musst du rechnen


Der Toyota C-HR cruist durch das mittlere Preissegment. Ab fast 32.000 Euro geht’s los für einen neuen Flow mit 122-PS-Hybridantrieb, für die 184-PS-Variante in der Top-Ausstattung GR Sport musst du annähernd 41.500 Euro hinblättern. Bei den Gebrauchten bewegt sich der Autohero-Preis so knapp über 20.000 Euro, manchmal geht es auch darunter. Du sparst also in jedem Fall bei uns – und bekommst immer ein geprüftes und aufbereitetes Auto mit einem Jahr Garantie.

Unsere Autohero Empfehlung: der Toyota C-HR als Gebrauchtwagen

Für einen gebrauchten C-HR spricht unter anderem der äußerst effiziente, sparsame und recht umweltfreundliche Hybrid-Antrieb. Gut zu wissen: Auf diese Hybrid-Technik gibt dir Toyota eine Garantie über fünf Jahre oder 100.000 Kilometer. Auch die umfangreiche, serienmäßige Sicherheitsausstattung ab 2017 gibt dir als Gebrauchtwagenkäufer ein gutes Gefühl. Hinzu kommt die fünfstellige Preisersparnis gegenüber einem neuen Modell.

Unsere Toyota-C-HR Alternativen für dich

Seat Ateca

Seat Ateca

Falls du doch nicht so sehr auffallen willst, schau dir mal den Seat Ateca an. Der bietet mehr Platz, mit 485 bis 510 Litern auch viel mehr Ladevolumen und lässt sich leicht bedienen. Und er sieht eben eher „normal“ aus. Auch seine Motoren sind wirtschaftlich, zusätzlich kannst du hier beim Kaufpreis gegenüber dem C-HR sparen.

Mazda CX-30

Mazda CX-30

Auch einen Seitenblick wert ist der Mazda CX-30. Ebenfalls schnittig gebaut, beschleunigt er schneller als der C-HR, verbraucht dafür etwas mehr, was sich durch den geringen Kaufpreis ausgleicht.

Kia Niro

Kia Niro

Oder du bleibst in Asien und riskierst ein Auge beim Kia Niro. Preislich ähnlich, mischt sich der Kia mit einer eher unauffälligen Optik unters Volk. Dafür bietet er mehr Platz und kurvt auch dynamischer durch Stadt und Land. Beim Verbrauch hat allerdings der Toyota die Nase vorn.

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