Ein Golf mit Mild-Hybrid-Technologie

Was ist ein Mildhybrid (MHEV)?

Letzte Aktualisierung: 08.09.2025

Angesichts der aktuellen Umweltbedenken wollen immer mehr Autofahrer auf ein Hybridauto umsteigen, das einen guten Kompromiss zwischen einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor und einem Elektrofahrzeug darstellt. Das Mild-Hybrid-Auto ist heute die kostengünstigste Hybridlösung auf dem Markt. Erfahre mehr über die Vorteile des Mild-Hybridantriebs.

Wie funktioniert ein Mild-Hybrides Auto?

Zu den verschiedenen Kategorien von Hybridfahrzeugen gehören die Mild-Hybride, die von den Autoherstellern auch als Mild-Hybrid oder Mild-Hybrid bezeichnet werden. Der Elektromotor begleitet den Verbrennungsmotor (Benzin oder Diesel), ersetzt ihn aber nicht.

Diese Fahrzeuge sind mit einem Starter-Generator ausgestattet, der über einen Riemen mit dem Motor verbunden ist, sowie mit einer Batterie mit geringer Kapazität, normalerweise 48 Volt. Der Starter-Generator nimmt die beim Bremsen oder Abbremsen erzeugte Energie auf und speichert sie in der Batterie.

Mild-Hybride bieten eine milde Hybridisierung und sind eher mit Autos mit Verbrennungsmotor vergleichbar. Der Verbrennungsmotor wird ständig genutzt, außer wenn das Auto steht. Das ist sehr praktisch, um Kraftstoff zu sparen, vor allem im städtischen Umfeld, wo in Staus oft gebremst werden muss.

Was ist der Unterschied zwischen Hybrid und Mild-Hybrid?

Mild-Hybride sind mit kleinen Motoren ausgestattet, die im Gegensatz zu echten Hybridfahrzeugen relativ leistungsschwach sind, was den Vorteil hat, dass ihre Kaufpreise niedriger sind. Das liegt daran, dass die Entwicklungskosten für die Autohersteller geringer sind. Schau dir unsere Liste der besten Hybridautos auf dem Markt an.

Was ist der Unterschied zwischen einem Mildhybrid und einem Plug-in-Hybrid?

Die Batterie eines Plug-in-Hybridautos hat eine größere Kapazität als die eines Mild-Hybridautos. Die Reichweite ist mit durchschnittlich 50 km bei reinem Elektroantrieb viel höher. Der Anschaffungspreis ist ebenfalls höher als der eines Mild-Hybrids.

Ist ein Mild-Hybrid mit Benzin- oder Dieselmotor besser?

Die Kriterien für die Wahl zwischen einem Benzin- und einem Diesel-Mildhybrid sind die gleichen wie für die Wahl zwischen einem Benzin- und einem Dieselfahrzeug. Der Mildhybridantrieb wird im Vergleich zum Verbrennungsmotor nur wenig genutzt, da er hauptsächlich zum Anfahren und Beschleunigen eingesetzt wird.

Wenn du mehr als 25.000 km/Jahr fährst, solltest du dich für einen Diesel entscheiden, da er mehr Kraftstoff spart und an der Tankstelle günstiger ist. Wenn du wenig fährst und eher in der Stadt unterwegs bist, solltest du dich für einen Benzin-Mildhybrid entscheiden, der geringere Wartungskosten hat.

Die Vorteile eines Mild-Hybrid-Autos

Ein Emblem für Hybridtechnologie auf einem Auto

Mild-Hybrid-Autos haben viele Vorteile:

  • Niedrigerer Kaufpreis: Dank niedrigerer Produktionskosten bieten die Hersteller Mild-Hybrid-Modelle zu attraktiven Preisen an. Es ist leicht, ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor in einen Mild-Hybrid umzuwandeln, indem man einfach die kleine Batterie und den verstärkten Starter-Generator einbaut. Die geringen Installationskosten führen zu einem niedrigeren Kaufpreis.

  • Kraftstoffeinsparung: Eine kleine Batterie kann nicht zu einem Übergewicht des Fahrzeugs führen, was langfristig zu Kraftstoffeinsparungen führt. Außerdem spart das Mild-Hybrid-System in städtischen Umgebungen Kraftstoff.

  • Verbesserte Beschleunigung: Mild-Hybrid-Systeme begleiten den Verbrennungsmotor während der Beschleunigungsphasen.

Einige Nachteile

Die Mikro-Hybrid-Technologie bietet nur leichte Verbesserungen für den Verbrennungsmotor. Sie ist nur in der Stadt nützlich und bietet keine ausreichende Reichweite, um rein elektrisch zu fahren. Der Mikro-Hybridantrieb ermöglicht es nicht, auf der Straße Kraftstoff zu sparen.

Außerdem dürfen Mikro-Hybrid-Fahrzeuge nicht in Null-Emissions-Zonen fahren und erhalten keinen Umweltbonus. Um größere Kraftstoffeinsparungen zu erzielen und deine CO2-Emissionen effektiv zu senken, empfehlen wir dir, ein Hybridfahrzeug zu wählen.

Häufig gestellte Fragen

Ein Mild-Hybrid muss nicht extern geladen werden. Die kleine Batterie wird ausschließlich durch Rekuperation (Energierückgewinnung beim Bremsen) und den Verbrennungsmotor während der Fahrt aufgeladen. Es gibt keine Steckdose oder Ladekabel – das System lädt sich vollautomatisch selbst.
Der Hauptunterschied: Ein Mild-Hybrid kann nicht rein elektrisch fahren, sondern unterstützt nur den Verbrennungsmotor. Ein Vollhybrid kann kurze Strecken komplett elektrisch zurücklegen. Mild-Hybride haben kleinere Batterien (0,5-1 kWh) und sparen 5-15% Kraftstoff, während Vollhybride größere Batterien (1-2 kWh) haben und 30-40% sparen.
Nein, Mild-Hybride erhalten keine besonderen Steuervorteile. Sie werden steuerlich wie normale Benziner oder Diesel behandelt. Nur Plug-in-Hybride und reine Elektroautos profitieren von reduzierten Steuersätzen und Dienstwagenvorteilen (0,5% bzw. 0,25% Regelung).
Die Nachteile eines Mild-Hybrids sind: keine rein elektrische Fahrweise möglich, geringe Kraftstoffersparnis (nur 5-15%), höherer Anschaffungspreis als normale Verbrenner (1.500-3.000 Euro Aufpreis), keine Steuervorteile und zusätzliches Gewicht durch Batterie und E-Motor. Der Umweltvorteil ist deutlich geringer als bei Vollhybriden.
Ja, ein Mild-Hybrid hat einen kleinen Akku (meist 48-Volt-Batterie mit 0,5-1 kWh Kapazität). Dieser ist deutlich kleiner als bei Vollhybriden und dient nur zur Unterstützung des Verbrennungsmotors beim Anfahren und Beschleunigen. Der Akku wird durch Rekuperation beim Bremsen geladen.

Finde deinen nächsten Gebrauchten bei Autohero