Zwei Autohero-Mechaniker unterhalten sich über den Zustand eines Autos.

Wann Gebrauchtwagen kaufen? Der beste Zeitpunkt für niedrige Preise

Letzte Aktualisierung: 18.02.2026

Gibt es den einen, perfekten Moment, um ein Auto zu kaufen? Die Antwort ist ein klares Jein. Zwar gibt es keine gesetzlich festgelegten "Schlussverkäufe" für Autos, doch Marktanalysen zeigen: Die Preise für Gebrauchtwagen schwanken saisonal. Wer weiß, wann die Nachfrage sinkt und wann Händler ihre Lager leeren müssen, kann oft sparen. Wir zeigen dir, wann Gebrauchtwagen am günstigsten sind – und warum das bei Autohero auch ganz entspannt anders läuft.

Gibt es den perfekten Zeitpunkt für einen Gebrauchtwagenkauf?

Die kurze Antwort lautet: Ja, den kann es geben. Die Preise auf dem Automarkt sind nicht statisch, sondern ständig in Bewegung. Saisonale Schwankungen, Modellwechsel der Hersteller und wirtschaftliche Faktoren sorgen dafür, dass das gleiche Auto im Winter oft günstiger zu haben ist als im Frühjahr.

Wer den Markt beobachtet, antizyklisch handelt und flexibel ist, kann also definitiv Geld sparen. Doch neben dem Blick auf den Kalender ist ein Faktor noch viel entscheidender für ein gutes Geschäft: deine eigene Situation.

Dein persönlicher Druck

Der schlechteste Zeitpunkt für einen Autokauf ist immer dann, wenn du dringend ein Auto brauchst (z. B. nach einem Unfall oder Totalschaden). Wer unter Zeitdruck steht, zahlt oft zu viel und übersieht Mängel.

Unser Tipp: Beginne die Suche idealerweise 4–8 Wochen, bevor du das Auto zwingend benötigst. So kannst du Preise vergleichen und auf das perfekte Angebot warten.

Aktueller Markttrend: Gebrauchtwagenpreise geben nach

Wer aktuell (Stand Frühjahr 2026) nach einem Gebrauchtwagen sucht, hat gute Karten. Laut dem AUTO1 Group Price Index, dem europäischen Standard für Gebrauchtwagenpreise, sind die Preise zum Jahresstart um 1,2 % gefallen.

Die Chancen stehen gut, dass die Preise weiter sinken. In einer aktuellen Umfrage erwarten fast 50 % der europäischen Autohändler, dass die Gebrauchtwagenpreise im Laufe des Jahres 2026 weiter nachgeben werden. Gründe hierfür sind unter anderem die wachsende Konkurrenz durch neue chinesische Marken, die Preisdruck auf den Markt ausüben.

Jahreszeiten-Check: Wann sind Gebrauchtwagen am günstigsten?

Statistisch gesehen sind die Wintermonate (November bis Februar) der beste Zeitraum, um ein Schnäppchen zu machen.

Der Winter-Effekt (Dezember & Januar)

In den kalten Monaten sinken die Preise oft auf ihren Tiefststand.

  • Geringe Nachfrage: In der Vorweihnachtszeit fließt das Haushaltsbudget in Geschenke, nicht in Autos. Zudem scheuen viele Käufer Probefahrten bei Schnee und Eis.

  • Händler unter Druck: Viele klassische Autohäuser müssen vor Jahresende ihre Bestände abbauen, um Platz zu schaffen und Lagerkosten zu sparen. Das führt oft zu Preisnachlässen, besonders im Dezember und Januar.

Der Sommer (Ferienzeit)

Ein zweites "Günstig-Fenster" öffnet sich oft in den Sommerferien. Wenn viele Kaufinteressenten im Urlaub sind, bleiben die Autos länger beim Händler stehen (höhere Standtage). Um den Verkauf anzukurbeln, werden Preise in dieser Zeit häufiger nach unten korrigiert.

Der Kalender-Trick: Ende des Monats und Quartals

Ein Mann schaut auf seinem Handy in den Kalender, um zu entscheiden, wann ein guter Zeitpunkt für den Kauf eines Autos ist.

Neben der Jahreszeit spielt bei klassischen Vertragshändlern auch der Kalender eine Rolle.

  • Quartalsende (März, Juni, September, Dezember): Viele Verkäufer arbeiten mit Zielvereinbarungen. Müssen sie bis zum Quartalsende noch eine bestimmte Stückzahl verkaufen, um ihren Bonus zu erhalten, sind sie oft verhandlungsbereiter.

  • Jahreswechsel: Kurz vor Silvester versuchen Händler oft, ihre Jahresbilanz zu optimieren ("Jahresendspurt"). Wer hier flexibel ist, kann Glück haben.

Geheimtipp: Der richtige Wochentag und das Wetter

Bei klassischen Autohäusern spielt sogar der Wochentag eine Rolle.

  • Wochentage: Vermeide das Wochenende. Samstags sind die Verkaufsräume voll, und Verkäufer haben wenig Zeit für Verhandlungen. Montag und Dienstag sind oft ruhiger – der Verkäufer hat mehr Zeit und ist vielleicht motivierter, die Woche mit einem Erfolg zu starten.

  • Das "Schlechtwetter-Phänomen": Es klingt banal, aber bei Regen oder Sturm kommen weniger Kunden ins Autohaus. Ein Verkäufer, der den ganzen Tag noch niemanden gesehen hat, ist oft gesprächsbereiter als an einem sonnigen Frühlingstag.

Antizyklisch kaufen: Die Strategie für Profis

"Am günstigsten" ist relativ – es kommt darauf an, welches Auto du suchst. Die goldene Regel lautet: Kaufe antizyklisch.

Cabrio & Sportwagen

Niemand möchte im Schneeregen ein Cabrio probefahren. Deshalb sind offene Fahrzeuge und Sportwagen im Spätherbst und Winter (Oktober – Februar) am billigsten. Sobald im März die ersten Sonnenstrahlen kommen, ziehen die Preise massiv an.

SUVs & Geländewagen

Hier verhält es sich oft umgekehrt. Wenn der erste Schnee fällt, suchen viele Autofahrer nach sicheren Allradfahrzeugen. Der beste Zeitpunkt für einen SUV-Kauf ist daher oft der Hochsommer, wenn niemand an Glatteis denkt.

Kleinwagen & Familienautos

Bei Kleinwagen und Familienautos unterliegen geringeren Schwankungen, da sie das ganze Jahr über gebraucht werden. Dennoch gilt auch hier: In der Urlaubszeit (Sommer/Weihnachten) ist die Konkurrenz durch andere Käufer geringer.

Modellwechsel: Der "Generations-Effekt"

Einen Golf 8

Ein massiver Preisrutsch passiert oft dann, wenn ein Hersteller ein neues Modell auf den Markt bringt (z. B. VW Golf 8 auf Golf 9).

  • Etwa 6–12 Monate nach dem Start des Neuwagens kommen viele Leasingrückläufer des Vorgängermodells auf den Markt.

  • Das Angebot steigt sprunghaft an, das Modell gilt als "alt", und die Preise fallen. Dies ist oft der technisch klügste Moment für einen Kauf.

Der wichtigste Faktor: Dein persönlicher Druck

Der schlechteste Zeitpunkt für einen Autokauf ist immer dann, wenn du dringend ein Auto brauchst (z. B. nach einem Unfall oder Totalschaden). Wer unter Zeitdruck steht, zahlt oft zu viel und übersieht Mängel.

Beginne die Suche idealerweise 4–8 Wochen, bevor du das Auto zwingend benötigst. So kannst du Preise vergleichen und auf das perfekte Angebot warten.

Wann lohnt es sich? - Ein Übersicht

FaktorBester KaufzeitpunktDer Grund
JahreszeitWinter (Dez/Jan)Geringe Nachfrage, Jahresziele der Händler.
MonatMonats-/QuartalsendeVerkäufer müssen oft Quoten erfüllen (Boni).
WochentagMontag / DienstagWeniger Kundenverkehr, mehr Zeit für Verhandlung.
WetterRegen / Schlechtes Wetter"Schlechtwetter-Rabatt": Wenig Laufkundschaft im Autohaus.
ModellzyklusNach ModellwechselLeasingrückläufer des Vorgängers drücken den Preis.
FahrzeugtypAntizyklischCabrio im Winter, SUV im Sommer kaufen.

Warum du bei Autohero nicht auf den Winter warten musst

Zwei Autohero-Kunden öffnen gemeinsam mit dem Fahrer des Autohero-LKWs die Tür ihres neu gelieferten Autos.

Die oben genannten Tipps gelten vor allem für den klassischen stationären Handel, wo Verkäufer individuelle Preise machen und unter Provisionsdruck stehen. Bei Autohero läuft das anders.

Wir glauben nicht an Basar-Mentalität, sondern an faire Festpreise – 365 Tage im Jahr.

  • Daten statt Datum: Unsere Preise basieren auf täglichen Marktanalysen und Algorithmen, nicht darauf, ob es gerade regnet oder Monatsende ist.

  • Europaweiter Bestand: Da wir Zugriff auf einen riesigen Bestand haben, sind wir weniger abhängig von lokalen saisonalen Engpässen.

  • Bedarfsgerecht: Du brauchst ein Auto meist dann, wenn sich deine Lebenssituation ändert (neuer Job, Nachwuchs) – und das lässt sich nicht immer auf den Januar schieben. Bei uns findest du deshalb auch im Frühling attraktive Angebote.

Damit du beim Kauf sicher sein kannst, setzen wir auf höchste Standards statt auf Glück. Jedes Fahrzeug wird von unseren Experten intensiv nach dem Autohero-Qualitätsstandard geprüft und professionell aufbereitet.

Du bist ab Tag 1 mit einer einjährigen Garantie abgesichert, die sich auf Wunsch sogar verlängern lässt. Und weil eine kurze Probefahrt beim Händler oft nicht ausreicht, bieten wir dir unsere 21-Tage-Geld-zurück-Garantie: Teste dein neues Auto einfach drei Wochen lang in deinem echten Alltag. Wenn es nicht zu 100% passt, geben wir dir dein Geld zurück.

Häufig gestellte Fragen

Statistisch gesehen geben die Preise oft in den Wintermonaten Dezember und Januar sowie im Hochsommer leicht nach. Das liegt daran, dass die Nachfrage in der Urlaubszeit oder rund um Weihnachten traditionell geringer ist und Händler ihre Bestände vor dem Jahreswechsel reduzieren wollen. Bei modernen Online-Händlern wie Autohero sind die Preise jedoch weitestgehend saisonbereinigt und ganzjährig stabil, sodass du nicht zwingend auf den Winter warten musst.
Das ideale Preis-Leistungs-Verhältnis liegt meist bei einem Fahrzeugalter von drei bis vier Jahren. In diesem Zeitraum haben Autos den massiven Wertverlust der ersten Jahre bereits hinter sich, der oft bis zu 50 Prozent vom Neupreis betragen kann. Du bekommst also ein technisch noch modernes und oft scheckheftgepflegtes Auto zu einem Bruchteil des ursprünglichen Preises, ohne dass das Risiko für Reparaturen schon stark ansteigt.
Ja, es gibt sogenannte psychologische Preisschwellen. Ein Auto mit 101.000 Kilometern ist oft unverhältnismäßig günstiger als eines mit 99.000 Kilometern, obwohl der technische Zustand fast identisch ist. Wenn du also bereit bist, ein Fahrzeug zu kaufen, das knapp über einer dieser magischen Grenzen wie 100.000 Kilometern liegt, kannst du oft ein echtes Schnäppchen machen.
Sobald ein Hersteller ein neues Modell oder eine große Modellpflege auf den Markt bringt, sinken die Preise für den Vorgänger spürbar. Viele Leasingrückläufer des alten Modells kommen dann gleichzeitig auf den Markt, was das Angebot erhöht und den Preis drückt. Wenn du nicht unbedingt das allerneueste Design brauchst, ist der Zeitraum kurz nach Erscheinen des Nachfolgers der perfekte Kaufmoment für das Vorgängermodell.
Ja, das Jahr 2026 bietet sehr gute Chancen für Käufer. Laut aktuellen Marktdaten sinken die Preise für Gebrauchtwagen wieder, nachdem sie jahrelang gestiegen waren. Besonders bei Elektroautos ist das Preisniveau stark gefallen und liegt teilweise unter den Werten von vor der Pandemie. Du profitierst also aktuell von einem Markt, der sich wieder zu einem Käufermarkt entwickelt.
Im klassischen Autohaus vor Ort kann das tatsächlich funktionieren, da Verkäufer oft monatliche oder jährliche Verkaufsziele erreichen müssen und kurz vor Schluss eher Rabatte gewähren. Bei Festpreis-Anbietern wie Autohero spielt das jedoch keine Rolle. Hier basieren die Preise auf Algorithmen und Marktanalysen, sodass du am Monatsanfang den gleichen fairen Preis bekommst wie am Monatsende.

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